Come gather ’round people
Wherever you roam
And admit that the waters
Around you have grown
And accept it that soon
You’ll be drenched to the bone.
If your time to you
Is worth savin’
Then you better start swimmin’
Or you’ll sink like a stone
For the times they are a-changin’
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Der Rosenkranz ist eine Perlenschnur, die als Zählkette für das vielgliedrige Rosenkranzgebet dient. Es umfasst 15 Gebetsabschnitte («Gesätze»), von denen jeder ein «Vaterunser», zehn «Ave Maria», ein «Ehre sei dem Vater» und einen eingefügten Satz enthält, der ein Ereignis aus dem Leben Jesu und Marias schildert.
Sieben Sommersprossen war eine der erfolgreichsten Produktionen der DEFA, dem volkseigenen Filmstudio der DDR. Allein 1978 zählte der Film nach seinem Oktober-Start mehr als 1,2 Millionen Besucher. Neben der Geschichte wird der Film zweifelsohne auch durch die nicht prüden, aber durchweg harmlosen Nacktszenen der jungen Darsteller attraktiv. Bald mehr von Sommersprossen und von Tina.

O wie Offenheit. Offenheit bedeutet einerseits, sich dem anderen preis geben, sich ihm in ungeschützter Nackheit in jeder Hinsicht, körperlich, geistig, seelisch darzustellen, andererseits aber auch dem anderen wertfrei entgegen zu treten, ihn erkennen zu wollen.

Die stolze Artha bei Ihrem ersten Shooting. Übrigens: Artha (Wohlstand, Ansehen) ist neben Kama (Lust), Dharma (kosmischer Ordnung) und Moksha (Erlösung) eines der «vier legitimen Ziele» im Leben eines Hinduisten.

«An apple a day keeps the doctor away.»
Wer sein Herz schützen will, sollte sogar noch öfter zugreifen, denn Forscher der University of Minnesota haben entdeckt, dass drei Äpfel am Tag das Herzinfarktrisiko deutlich reduzieren.

Die Farbe Rot gebe «einen Eindruck sowohl von Ernst und Würde als von Huld und Anmut», heißt es in Goethes «Farbenlehre» – sie zeige «eine starke Note von beinahe zielbewusster immenser Kraft», schreibt Malewitsch: «Es ist in diesem Brausen und Glühen, hauptsächlich in sich und sehr wenig nach außen, eine sozusagen männliche Reife.» Die Biologen, schließlich, sind deutlicher: «Rote Färbung ist bei einer Vielzahl von Tieren ein sexuell selektiertes, testosteronabhängiges Signal für männliche Qualität» (Hill und Barton). Eine kurze Geschichte der Farbe Rot lesen sie dort. Mehr von unserem Shooting mit Natascha bald: hier.

Als der Architekt und Designphilosoph Adolf Loos 1908 in seinem berühmten Text «Ornament und Verbrechen» den tätowierten Mensch als degeneriert brandmarkt, hat er – so will er uns glauben machen – den kulturellen Fortschritt im Auge. Heute wissen wir, dass dieser nicht darin besteht, Phänomene wie Tätowierung zum Verschwinden zu bringen. Wie kunstvoll und schön der tätowierte und gepiercte Körper sein kann, hat uns Julia gezeigt, die Bilder auf Ihrem Körper trägt, die schöner sind als Kleidung: Ornament als Versprechen. Bald mehr vom Shooting.

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17. Juni 2006
Pinkeln in Perfektion: «Photos Argentiques», silberne Fotografien nennt Claude Fauville seine surreal-abstrakten Traumbilder der Entäußerung. Fauville ist Meister im Labor, seine ungewöhnlichen Lichtmalereien enttabuisieren ihr provokantes Sujet. Er macht im Visuellen nachvollziehbar, was Georges Bataille der Sprache geschenkt hat – Überschreitung und Entäußerung als das zu zeigen, was sie sind: Poesie.

24. Juli 2005
Für Pornos gibt es kein Budget. Die Bildproduktion sexueller Fantasien überlassen wir überdies einer geldgierigen Industrie. Die Imagination wird kommerzialisiert und aufs äusserste reduziert – den stereotypen Akt. Variationen des immer gleichen Themas – Erotik scheint erschöpflich. Gegen die Fast-Food-Rezepte des Porno-Mainstream setzt Maria Beatty in Ihren Filmen Kultur und eigene Fantasie. Wenn es ein Blue Movie sein muss, bestellen Sie die Klassiker «The Black Glove», «The Elegant Spanking» oder Beattys neuen Film «Ecstasy in Berlin 1926».

19. Juni 2005
Lebenskünstler nennen sie sich selbst. Anna und Barney sind Grenzgänger der erotischen Fotografie. Ihre Inszenierungen sind nie aufgesetzt, künstlich sondern authentisch und gelebt. Ihre Fotografie beschwört eine Atmosphäre unbekümmerter, überschäumender Lebenslust. Das Pornografische wird kulturell, salonfähig und die Provokation zum Audruck sinnlicher Lust. Barneys Bilder von und mit Anna erzählen Geschichten mit verführerischem Zauber, wie sie sich nur Henry Miller ausgedacht haben könnte.

24. April 2005
Vom Modell zur Fotografin. Die unvergleichliche Chloe des Lysses, Protagonistin für Nicholas Dahmanes romantische Pornografie, findet und erfindet Ihre eigene erotische Sicht der Dinge. Ihre fotografischen Themen Städte und Menschen, erotisch. Keine feministische, aber eine weibliche Sicht der subtilen Provokation. L’érotisme, c’est la vie! C’est l’amour! Nicht nur für Frauen.

3. April 2005
Klingt ja fast gleich. Ist es die Schamlosigkeit, die provokante Direktheit, die Tony Ward so populär macht? Seine Arbeiten – mittlerweile Ikonen der erotischen Bildproduktion. Ikonen, die Grenzen verwischen, zwischen Kunst und Pornographie und die Lust des Hinschauens feiern. Aber mit Esprit.

19. März 2005
Die Bondage-Fotos des Franzosen Martial Lorcet gehören zu den besten seines Genres: geheimnisvoll, sublim, persönlich.

12. März 2005
Frauen sind Blumen, Männer sind Bäume. Für Didier Carré ist die Natur voller Symbole. Carré erweitert den klassischen Akt um das Motiv der Fruchtbarkeit. Eine Frau darf geil und begehrlich sein und bleibt dennoch souverän, ohne verfügbar zu werden. Klassisch, aber provokant.

4. März 2005
Zeichen, Ikonografie: Die Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts und ihre erzählerische Dimension inspirieren den Pariser Fotografen Edouard Levé. In der Reihe «Pornographie» stellen Modelle in Alltagskleidung ikonifizierte Posen des Pornobusiness nach und geben als «Tableaux vivants» zurück, was eine Industrie ihnen raubte: das Rätselhafte.

16. Februar 2005
Pierre Molinier, gefeierter Maler, Fotograf und Erotomane, liebte es, sich in seinem Atelier in Bordeaux zu verkleiden und fotografieren zu lassen, in Positionen, die allen Moralvorstellungen trotzen. André Breton entdeckte den nicht einzuordnenden Fotografen und «provokatorischen, besessenen, skandalösen, cholerischen, subversiven, entschlossenen und unbeugsamen» Erotomanen.

12. Februar 2005
1956 geborener, französischer Photograph und Fetischist. Berquets Bilder handeln von zwei Themen: Frauen, beim pinkeln und Frauen in eindeutigen SM-betonten Posen und Szenen. Berquets Frauen sind unnahbare Göttinnen der bizarren Lust.
Eine Retrospektive mit dem Titel Les Voyeurs Modernes ist vom 05 Februar bis zum 03 März 2005 in der Galerie Mondobizzaro zu sehen.

12. Februar 2005
Die Holländer wieder: Kostenlos in die Sonnenbank. Einziger Haken, überall Webcams. Der Andrang ist umso erstaunlicher. Live und kostenlos dabei sein bietet ein holländischer Weblog. Nur schnell (kostenlos) registrieren und die Sonne scheint.

7. Februar 2005
Die Ausstellung «The Last Picture Show» im Fotomuseum Winterthur will die feine Linie zwischen KünstlerInnen, die Fotografen sind, und KünstlerInnen, die Fotografie gebrauchen, überschreiten und den Spuren des Konzeptuellen in der Nachkriegspraxis der Fotografie folgen.

12. Januar 2005