15:10

Der Rosenkranz ist eine Perlenschnur, die als Zählkette für das vielgliedrige Rosenkranzgebet dient. Es umfasst 15 Gebetsabschnitte («Gesätze»), von denen jeder ein «Vaterunser», zehn «Ave Maria», ein «Ehre sei dem Vater» und einen eingefügten Satz enthält, der ein Ereignis aus dem Leben Jesu und Marias schildert.

Tina mit Rosenkranz
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22. Juni 2006   Kommentare  


Sommersprossen

Sieben Sommersprossen war eine der erfolgreichsten Produktionen der DEFA, dem volkseigenen Filmstudio der DDR. Allein 1978 zählte der Film nach seinem Oktober-Start mehr als 1,2 Millionen Besucher. Neben der Geschichte wird der Film zweifelsohne auch durch die nicht prüden, aber durchweg harmlosen Nacktszenen der jungen Darsteller attraktiv. Bald mehr von Sommersprossen und von Tina.

Tina, Sommersprossen

17. Juni 2006   Kommentare [1]  


ABC of Love

O wie Offenheit. Offenheit bedeutet einerseits, sich dem anderen preis geben, sich ihm in ungeschützter Nackheit in jeder Hinsicht, körperlich, geistig, seelisch darzustellen, andererseits aber auch dem anderen wertfrei entgegen zu treten, ihn erkennen zu wollen.

Buchstabe O

16. Juni 2006   Kommentare  


Artha

Die stolze Artha bei Ihrem ersten Shooting. Übrigens: Artha (Wohlstand, Ansehen) ist neben Kama (Lust), Dharma (kosmischer Ordnung) und Moksha (Erlösung) eines der «vier legitimen Ziele» im Leben eines Hinduisten.

Artha

24. Juli 2005   Kommentare  


An apple

«An apple a day keeps the doctor away.»

Wer sein Herz schützen will, sollte sogar noch öfter zugreifen, denn Forscher der University of Minnesota haben entdeckt, dass drei Äpfel am Tag das Herzinfarktrisiko deutlich reduzieren.

An Apple

24. Juli 2005   Kommentare [1]  


Natascha

Die Farbe Rot gebe «einen Eindruck sowohl von Ernst und Würde als von Huld und Anmut», heißt es in Goethes «Farbenlehre» – sie zeige «eine starke Note von beinahe zielbewusster immenser Kraft», schreibt Malewitsch: «Es ist in diesem Brausen und Glühen, hauptsächlich in sich und sehr wenig nach außen, eine sozusagen männliche Reife.» Die Biologen, schließlich, sind deutlicher: «Rote Färbung ist bei einer Vielzahl von Tieren ein sexuell selektiertes, testosteronabhängiges Signal für männliche Qualität» (Hill und Barton). Eine kurze Geschichte der Farbe Rot lesen sie dort. Mehr von unserem Shooting mit Natascha bald: hier.

Natascha

25. Juni 2005   Kommentare [1]  


Julia

Als der Architekt und Designphilosoph Adolf Loos 1908 in seinem berühmten Text «Ornament und Verbrechen» den tätowierten Mensch als degeneriert brandmarkt, hat er – so will er uns glauben machen – den kulturellen Fortschritt im Auge. Heute wissen wir, dass dieser nicht darin besteht, Phänomene wie Tätowierung zum Verschwinden zu bringen. Wie kunstvoll und schön der tätowierte und gepiercte Körper sein kann, hat uns Julia gezeigt, die Bilder auf Ihrem Körper trägt, die schöner sind als Kleidung: Ornament als Versprechen. Bald mehr vom Shooting.

Julia

24. April 2005   Kommentare [1]  


Modelinfo

Oft werden wir gefragt, ob wir noch Modelle suchen. Noch öfter, ob wir helfen können, bestimmte Bildvorstellungen umzusetzen. Vorab ein paar Informationen. Gerne senden wir auf Wunsch genauere Informationen oder beantworten Ihre Fragen.

Wir fotografieren vor allem in den Bereichen der erotischen Fotografie. Ästhetik und Qualität ist eine Grundvorraussetzung, die wir selbst an unsere Fotos stellen und dieses Niveau versuchen wir in allen Bereichen zu halten. Noch ist Atelier 110 nur ein Projekt. Wir haben keinen Ehrgeiz, unser Material kommerziell zu verwerten. Mit Erfahrung und professioneller Ausstattung versuchen wir Aufnahmen, die sich von der Einförmigkeit der Bildproduktion abheben.

Natascha

Für ein Shooting gibt es zwei Möglichkeiten:

Pay-Shooting

Dabei inszenieren wir das Modell nach vorgegeben Vorstellungen und setzen die Bildideen von AuftraggeberIn in ästhetische Aufnahmen um. Unser Honorar beginnt bei 100 Euro für einfache Sets (materialdeckend für bis zu 5 Abzüge) und richtet sich nach Vorstellung, Dauer und Aufwand. Ein konkretes Angebot machen wir gern, nachdem Sie uns Ihre Vorstellungen mitgeteilt haben. AuftraggeberIn sind vor Beginn des Shootings alle entstehenden Kosten bekannt.

Modellbewerbung

Zur Realisierung freier Projekte laden wir regelmäßig Frauen von 18 bis 40 Jahren ein. Wir übernehmen die Materialkosten – das Modell arbeitet ohne Honorar und erhält eine Foto-CD mit den besten Aufnahmen oder Abzüge. Uns ist wichtig, dass die Frauen mit denen wir arbeiten natürlich und offen mit Erotik umgehen, da unsere Aufnahmen sowohl die ästhetischen als auch die erotischen Rezeptoren ansprechen sollen. Eine Begleitperson ist kein Problem. Zur Modellbewerbung benötigen wir ein oder mehrere Fotos und die Beantwortung eines Fragebogens, den wir bei Interesse gern senden.

Richten Sie Ihre Shootinganfrage oder Modellbewerbung bitte an: info@atelier110.de

12. März 2005   Kommentare  


älteres

Go See 

Go See sammelt Themen, die uns interessieren, inspieren und uns am Herzen liegen. Anregungen und neue Links sind willkommen. 
gosee@atelier110.de

Sex in Art

SexinArt.net is a website dedicated to the portrayal of one of the most base human acts and instincts through the creative process: Sex.

Sex in Art – Comic

17. Juni 2006

Old School

Pinkeln in Perfektion: «Photos Argentiques», silberne Fotografien nennt Claude Fauville seine surreal-abstrakten Traumbilder der Entäußerung. Fauville ist Meister im Labor, seine ungewöhnlichen Lichtmalereien enttabuisieren ihr provokantes Sujet. Er macht im Visuellen nachvollziehbar, was Georges Bataille der Sprache geschenkt hat – Überschreitung und Entäußerung als das zu zeigen, was sie sind: Poesie.

Claude Fauville – Pisseuses

24. Juli 2005

Kulturlos?

Für Pornos gibt es kein Budget. Die Bildproduktion sexueller Fantasien überlassen wir überdies einer geldgierigen Industrie. Die Imagination wird kommerzialisiert und aufs äusserste reduziert – den stereotypen Akt. Variationen des immer gleichen Themas – Erotik scheint erschöpflich. Gegen die Fast-Food-Rezepte des Porno-Mainstream setzt Maria Beatty in Ihren Filmen Kultur und eigene Fantasie. Wenn es ein Blue Movie sein muss, bestellen Sie die Klassiker «The Black Glove», «The Elegant Spanking» oder Beattys neuen Film «Ecstasy in Berlin 1926».

Maria Beatty Films

19. Juni 2005

A und B

Lebenskünstler nennen sie sich selbst. Anna und Barney sind Grenzgänger der erotischen Fotografie. Ihre Inszenierungen sind nie aufgesetzt, künstlich sondern authentisch und gelebt. Ihre Fotografie beschwört eine Atmosphäre unbekümmerter, überschäumender Lebenslust. Das Pornografische wird kulturell, salonfähig und die Provokation zum Audruck sinnlicher Lust. Barneys Bilder von und mit Anna erzählen Geschichten mit verführerischem Zauber, wie sie sich nur Henry Miller ausgedacht haben könnte.

Art by Anna und Barney

24. April 2005

La femme artiste

Vom Modell zur Fotografin. Die unvergleichliche Chloe des Lysses, Protagonistin für Nicholas Dahmanes romantische Pornografie, findet und erfindet Ihre eigene erotische Sicht der Dinge. Ihre fotografischen Themen Städte und Menschen, erotisch. Keine feministische, aber eine weibliche Sicht der subtilen Provokation. L’érotisme, c’est la vie! C’est l’amour! Nicht nur für Frauen.

Chloe des Lysses – by herself

3. April 2005

Schön und obszön

Klingt ja fast gleich. Ist es die Schamlosigkeit, die provokante Direktheit, die Tony Ward so populär macht? Seine Arbeiten – mittlerweile Ikonen der erotischen Bildproduktion. Ikonen, die Grenzen verwischen, zwischen Kunst und Pornographie und die Lust des Hinschauens feiern. Aber mit Esprit.

Tony Ward – Akt

19. März 2005

Bondage

Die Bondage-Fotos des Franzosen Martial Lorcet gehören zu den besten seines Genres: geheimnisvoll, sublim, persönlich.

Martial Lorcet – Bondage

12. März 2005

Akt, erotisch

Frauen sind Blumen, Männer sind Bäume. Für Didier Carré ist die Natur voller Symbole. Carré erweitert den klassischen Akt um das Motiv der Fruchtbarkeit. Eine Frau darf geil und begehrlich sein und bleibt dennoch souverän, ohne verfügbar zu werden. Klassisch, aber provokant.

Didier Carré – Akt

4. März 2005

L’Enigma

Zeichen, Ikonografie: Die Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts und ihre erzählerische Dimension inspirieren den Pariser Fotografen Edouard Levé. In der Reihe «Pornographie» stellen Modelle in Alltagskleidung ikonifizierte Posen des Pornobusiness nach und geben als «Tableaux vivants» zurück, was eine Industrie ihnen raubte: das Rätselhafte.

16. Februar 2005

Pierre Molinier

Pierre Molinier, gefeierter Maler, Fotograf und Erotomane, liebte es, sich in seinem Atelier in Bordeaux zu verkleiden und fotografieren zu lassen, in Positionen, die allen Moralvorstellungen trotzen. André Breton entdeckte den nicht einzuordnenden Fotografen und «provokatorischen, besessenen, skandalösen, cholerischen, subversiven, entschlossenen und unbeugsamen» Erotomanen.

12. Februar 2005

Gilles Berquet

1956 geborener, französischer Photograph und Fetischist. Berquets Bilder handeln von zwei Themen: Frauen, beim pinkeln und Frauen in eindeutigen SM-betonten Posen und Szenen. Berquets Frauen sind unnahbare Göttinnen der bizarren Lust.

Eine Retrospektive mit dem Titel Les Voyeurs Modernes ist vom 05 Februar bis zum 03 März 2005 in der Galerie Mondobizzaro zu sehen.

Gilles Berquet, 2003

12. Februar 2005

Voyeurismus

Die Holländer wieder: Kostenlos in die Sonnenbank. Einziger Haken, überall Webcams. Der Andrang ist umso erstaunlicher. Live und kostenlos dabei sein bietet ein holländischer Weblog. Nur schnell (kostenlos) registrieren und die Sonne scheint.

Sonnenbank TV

7. Februar 2005

Last Picture Show

Die Ausstellung «The Last Picture Show» im Fotomuseum Winterthur will die feine Linie zwischen KünstlerInnen, die Fotografen sind, und KünstlerInnen, die Fotografie gebrauchen, überschreiten und den Spuren des Konzeptuellen in der Nachkriegspraxis der Fotografie folgen.

Cindy Sherman

12. Januar 2005